ANDERE THEORIEN



Jetzt kommt der Fantasieteil:

Leben muss nicht zwangsläufig so aussehen, wie wir es uns vorstellen. Ich meine, die Gebiete Biologie und Chemie erforschen wir erst seit relativ kurzer Zeit. Es kann auch viel verrücktere Formen des Lebens geben (nicht unbedingt wie in Star Wars) und als Beispiel möchte ich einmal eine Überlegung des berühmten Schriftstellers Carl Sagan darstellen:


Jupiter gilt wohl als kleinster Anwärter für die Entwicklung von Leben. Da der Druck in den tiefen des Riesenplaneten zu groß ist und alles plattdrücken würde, könnten sich "Organismen" nur in den höheren Schichten bilden. Bevor diese aber zu tief sinken müssten sie sich schnell fortpflanzen. Dann könnte es welche geben, die Wasserstoff aufnehmen und somit wie ein Luftballon "oben" bleiben. Dort könnten sie entweder Wasserstoff als "Nahrung" benützen oder sogar Photosynthese betreiben. Später könnte es dann auch solche geben, die sich von diesen "Schwebern" ernähren, also "Jäger". Oder solche die mit diesen in Symbiose leben und sich von deren Abfällen ernähren. Natürlich könnte es dann auch so etwas wie Parasiten geben etc...

Man sieht, wenn man bei Leben im Universum nicht immer an erdähnliche Planeten denkt, lassen sich einige interessante Geschichten daraus machen.

Grundsätzlich ist Leben eigentlich nichts anderes als die Selbstorganisation von Molekülen, doch leider gibt es nur einige wenige Elemente die solche Verbände "unterstützen".

Jetzt schweife ich einmal von der Biologie ab. Was brauche ich zum Leben?

Einmal einen Brennstoff wie Luft und Nahrung, damit ich mich bewegen kann. Dann einen Stoff, der mein ganzes Körperinneres "zusammenhält" damit nicht alles davon schweben kann. Weiters eine Möglichkeit, wie ich meine Umgebung wahrnehmen kann und die Möglichkeit mit dieser "Kontakt" aufzunehmen. Da ich ja auch irgendwie entstanden sein muss, muss ich mich auch irgendwie fortpflanzen können, also sollte es einen Ort geben, wo es noch viele andere Wesen wie mich gibt. Und sonst? Eigentlich nichts. Also müsste praktisch überall im Universum Leben möglich sein.

Was aber wie ein logisches Gedankenexperiment aussieht, ist leider eher unwahrscheinlich, denn sonst hätten wir schon seltsame "Dinge" in unserem Sonnensystem bemerkt. Eigentlich schade.

Eine weitere Theorie zur Entstehung des Lebens auf der Erde ist, dass einmal auf der Erde zur selben Zeit, bei der richtigen Temperatur, flüssiges Wasser und flüssiges Kohlendioxid (Ist fördernd, aber nicht zwingend, für die Entwicklung von Zellen) zur selben Zeit zusammen existiert haben. Und dafür muss die Temperatur exakt stimmen. Aber angeblich handelt es sich beim Leben ja größtenteils um Zufall...

Wenn sie sich fragen, was ich mit dieser Seite eigentlich bezwecken will, dann folgen sie mir weiter.